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Investigativ‑Briefing für DIE ZEIT



Fall Coenen‑Kremser – Ein Behördenkomplex, der über Jahre versagt hat Gesundheitsgefahren, fehlerhafte Sozialdaten, unterlassene Amtsermittlung, Interessenkonflikte – Aktenlage zeigt strukturelle Schutzlücke in Rheinland‑Pfalz

Die Pflegegemeinschaft Coenen‑Kremser hat dem Bürgerbeauftragten Rheinland‑Pfalz und dem Petitionsausschuss des Landtags umfangreiche Akten zur Petitionsakte 760/26 übermittelt. Die Dokumente zeichnen das Bild eines Behördenkomplexes, der über Jahre hinweg nicht funktioniert hat – mit Folgen für Gesundheit, Teilhabe, Datenrichtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.

Die Aktenlage umfasst über 80 behördliche Dokumente, darunter medizinische Befunde, Faxbelege, Beschwerden, interne Schreiben, LSJV‑Korrespondenz, UV‑Berichte, Betreuungsakten und GMM‑Laufzettel. Alle Dokumente wurden am 31.08.2026 durch den Bürgerbeauftragten empfangen und gelesen.

1. Gesundheitsgefahren ignoriert – trotz eindeutiger Hinweise



Seit 2019 bestehen in der kommunalen Wohnung der Bauhilfe Pirmasens:








Trotz Meldungen an Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Bauamt, Pflegekasse und Betreuungsbehörde dokumentieren die Akten:

> „keinerlei Kommunikation oder Reaktion durch eine der beteiligten Behörden.“

Ende August 2026 kam es zu einem dokumentierten medizinischen Zusammenbruch, der zeitlich mit der Kaminöffnung korreliert.

2. Unterlassene Amtsermittlung – ein strukturelles Problem



Die Akten zeigen ein Muster:








Betroffen sind fünf Behörden gleichzeitig.
Die Untätigkeit führte zu fortgesetzten Gesundheitsgefahren und Fehlentscheidungen bei DRV Bund, LSJV und Pflegekasse.

Für DIE ZEIT ist relevant:
Dies ist kein Einzelfehler, sondern ein Systemversagen über mehrere Jahre.

3. Fehlerhafte Sozial‑ und Gesundheitsdaten – Diagnosen ohne Befund



Die Akten dokumentieren:








Diese Daten führten zu:







Für DIE ZEIT ist relevant:
Die Akten zeigen eine Fehlfunktion staatlicher Datenverarbeitung, die Menschen in existenzielle Not bringt.

4. Kommunale Interessenkonflikte – strukturelle Verzerrung



Die Akten dokumentieren:

> „Ein kommunaler Mandatsträger war gleichzeitig Stadtrat, Aufsichtsrat und anwaltlicher Vertreter im Betreuungsverfahren.“

Dies betrifft die kommunale Vermieterin (Bauhilfe Pirmasens GmbH) und die Stadt Pirmasens.

Die Folge: Schutz der Vermieterin statt Schutz der Betroffenen.

Für DIE ZEIT ist relevant:
Dies ist ein klassischer Fall, in dem kommunale Machtstrukturen die Funktionsfähigkeit staatlicher Schutzmechanismen verzerren.

5. Verletzung der UN‑Behindertenrechtskonvention (UN‑BRK)



Die Stadt Pirmasens berief sich wiederholt auf kommunale Eigenständigkeit (Art. 28 GG), obwohl:

> „Die UN‑Behindertenrechtskonvention gilt als Bundesgesetz und bindet alle staatlichen Ebenen – ausdrücklich auch Kommunen.“

Die Akten dokumentieren Verstöße gegen:







Für DIE ZEIT ist relevant:
Dies ist ein Fall, in dem Menschenrechte im Alltag nicht umgesetzt wurden.

6. Politische Dimension – eine Schutzlücke zwischen Kommune und Land



Der Fall zeigt:








Für DIE ZEIT ist relevant:
Dies ist ein Fall, der die Frage stellt: Wie belastbar sind staatliche Schutzmechanismen, wenn mehrere Behörden gleichzeitig versagen?

Zitat (pressefähig)



„Wir haben über Jahre alles dokumentiert und gemeldet – aber die Behörden haben nicht gehandelt. Die Gesundheitsgefahren wurden ignoriert, die Daten verfälscht und die Teilhabe verhindert.“

Kontakt für DIE ZEIT Investigativ



Pflegegemeinschaft Coenen‑Kremser
E‑Mail: manfred.kremser@big-match.it
Telefon: 0178‑1873734